Es wird   2025

2. Preis im Wettbewerb Kunst am Bau  Bildungszentrum der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe in Soest

Bereits im öffentlichen Raum weithin sichtbar, entfaltet die dreiteilige Inszenierung großformatiger Lettern jedoch erst auf dem Weg von der Verkehrsinsel über den Haupteingang bis in das Foyer der Bildungseinrichtung ihre volle Wirksamkeit.
  Die Lettern variieren in ihren Dimensionen. Sie stehen lose, liegen gestapelt oder sind an die Wand gelehnt – wie vorsortiert und im Prozess des Werdens. Diese zunächst offene, räumlich nicht lineare und semantisch offene Anordnung fügt sich sukzessive zu Wörtern und schließlich zu der sprachlichen Setzung, die eine sinnstiftende, sogar philosophische Haltung zur handwerklichen Praxis artikuliert.
  Die Formulierung entfaltet ein Grundvertrauen in die Selbstwirksamkeit und Kooperationsfähigkeit – zentrale  Voraussetzung handwerklicher Arbeit. Jede reparierte Landmaschine, jeder errichtete Dachstuhl fördert die Überzeugung, dass es auch in Zukunft „gut werden wird“.